Werkzeug-Akku kaufen: Einkaufsguide für Werkzeug-Akkus

Werkzeug-Akku kaufen: Einkaufsguide für Werkzeug-Akkus

Im Normalfall halten moderne Werkzeug-Akkus vergleichsweise lang, bis sie ausgetauscht werden müssen – abhängig vom Ladeverhalten und der Lagerung kann der Punkt jedoch früher eintreten, als gedacht. Wenn nun ein neuer her muss, ist die Auswahl nicht immer einfach. Natürlich kaufst du keinen Bohrmaschinenakku für eine Flex, allerdings ist das allein nicht entscheidend. In diesem Einkaufsguide erfährst du alles, was du wissen musst, um den richtigen Akku mit nach Hause zu nehmen.

Drei Dinge, die für den Kauf von Werkzeug-Akkus wichtig sind

Auf der Suche nach dem richtigen Akku solltest du auf drei Kennzahlen achtgeben: die Voltzahl, die Amperestunden und die Wattstunden. Was genau sich dahinter verbirgt? Ganz einfach:

  • Wenn wir von Volt sprechen ist damit die Spannung des Akkus gemeint. Manche Geräte benötigen 18 Volt, andere 24 Volt und manche kommen auch schon mit nur drei Volt aus.
  • Viel wichtiger als die Voltzahl sind die Amperestunden, denn sie geben wieder, wie lange du mit dem Akku arbeiten kannst, ohne ihn aufzuladen.
  • Willst du nun jedoch wissen, wie viel Leistung der Akku tatsächlich bereitstellt, um ihn mit anderen Alternativen zu vergleichen, brauchst du sowohl Angaben zur Voltzahl als auch zu den Amperestunden, denn: Multiplizierst du beides miteinander erhältst du die Wattstunden. Und nur die sind eigentlich entscheidend.

Volt, Ampere und Wattstunden – wann du mehr von dem einen als vom anderen benötigst

Jetzt hast du alle Angaben zusammengesucht und weißt immer noch nicht, welcher Akku der richtige ist? Kein Wunder, denn neben den nackten Zahlen ist es natürlich von entscheidender Bedeutung, für welches Gerät und vor allem wie du den Akku nutzen möchtest. Hier ein paar Beispiele:

  • Für Bohr- und Sägearbeiten brauchst du hohe Voltzahlen – nur so lassen sich die notwendigen Dreh- und Hubzahlen erreichen.
  • Akkuschrauber brauchen einen weniger hohen Drehmoment (ca. drei Newtonmeter) – bei Bohrmaschinen muss er weitaus höher sein (rund 160 Newtonmeter).
  • Auch die Leerlaufzahl deines Geräts kann entscheidend sein – je höher sie sein soll, desto höher sollte die Spannung sein.
  • Du arbeitest draußen und hast keine Steckdose um die Ecke? Ganz klar, dann sollte der Akku mit möglichst vielen Amperestunden und damit einer hohe Ladekapazität um die Ecke kommen – so bleibt dir häufiges Zwischendurch-Aufladen erspart.
  • Mehr Volt und Amperestunden bedeuten meist jedoch gleichzeitig, dass der Akku größer wird, beispielsweise, weil mehr Einzelzellen verbaut sind. Das kann zum Problem werden, wenn du an schwer erreichbaren Plätzen, schrauben, bohren oder sägen möchtest. Versuche hier einen Kompromiss zu finden.

Jetzt solltest du alles wissen, was beim Werkzeugakku-Kauf wichtig ist. Stöberst du nun durch das riesige Angebot im Internet oder im Fachhandel, findest du dank des Einkaufsguides sicher den richtigen Akkus. Unser Geheimtipp: Der Akku Shop C. Moosbrugger aus Tirol bietet nicht nur erstklassige Produkte, sondern auch professionelle Beratung und individuelle Lösungen für Experten.

Übrigens: Du brauchst keinen Originalakku kaufen. Nachbauten sind nicht nur günstiger, sondern gleichzeitig genauso leistungsstark – vorausgesetzt, du setzt nicht auf einen Billigimport, der leider in manchen Onlineshops angeboten wird.