4 Tipps für ein sicheres Badezimmer

4 Tipps für ein sicheres Badezimmer

Wasser und Strom – das ist eine gefährliche Mischung. Und auch darüber hinaus lauern im Badezimmer so einige Gefahren. Manche davon, wie ein Fliesenboden, der sich bei Nässe in eine Rutschbahn verwandelt, können ganz leicht beseitigt werden, so zum Beispiel mit einer rutschfesten Matte. Andere können mit unseren vier Tipps für ein sicheres Badezimmer für null und nichtig erklärt werden.

#1 Spannungsbogen: Elektronik im Badezimmer

Für Strom und Licht gibt es im Badezimmer sogenannte Schutzbereiche. Der Innenbereich von Dusche und Badewanne entspricht dabei dem Bereich 0, Bereich 3 sind die am weitesten von Wasser entfernten Zonen im Bad.

Nicht überall dürfen ohne Weiteres Steckdosen und Schalter installiert werden. Im Bereich 0 zum Beispiel sind so zum Beispiel nur fest installierte Geräte gestattet. Der Waschmaschinenanschluss muss weit genug von Badewanne oder Dusche entfernt sein, um Kabel und Steckdose vor Spritzwasser zu schützen. Alle Installationen im Badezimmer müssen mit einem Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) ausgestattet sein.

#2 Ausgeleuchtet: Lichtquellen im Bad

Wer ist nicht schon einmal im (Halb)dunkel über seine eigenen Füße gestolpert? Die richtige Badezimmerbeleuchtung ist deswegen ein wichtiger Teil des Sicherheitskonzepts für die eigenen vier Wände.

Beleuchtete Schubladen

Ganz modern: Beleuchtete Schubladengriffe – dies sorgen für noch mehr Sicherheit, wenn es einmal zu dunkel sein sollte.

In der Nacht sorgt eine Deckenlampe mit Bewegungssensor für sichere Schritte und schaltet sich von allein wieder aus, was ein echtes Plus für die Umwelt ist.

Auch beim Rasieren und Co. will sich keiner schneiden.  Ein Badezimmerspiegel mit eingebauten LEDs sorgt dafür, dass man sein Gesicht schattenfrei aus verschiedenen Perspektiven betrachten und die Hand sicher führen kann. Schnitte gehören damit der Vergangenheit an. Allgemein muss bei Lichtquellen im Badezimmer auf jeden Fall auf Lampen der richtigen Schutzklasse geachtet werden.

#3 Abgebrüht: Thermostate für Badewanne und Dusche

Eine weitere Gefahrenquelle wartet in der Dusche. Wird das Wasser zu heiß eingestellt, entweder weil das Thermostat kaputt ist oder weil es falsch reguliert wird, können schwerwiegende Verbrennungen die Folge sein.

Aus diesem Grund sollte in einem Haushalt mit Kindern oder aber Menschen, die unter der Dusche ohne eine Sehhilfe wenig sehen, eine Armatur mit Brühschutz installiert werden. Der Regler wird dabei auf einen gewünschten Höchstwert (für gewöhnlich ca. 50 Grad) eingestellt. So duscht die ganze Familie ohne Angst vor Verbrühungen.

#4 Marke Eigenbau: Elektronik in Eigenregie

Im Eigenheim etwas zu leisten erfüllt mit einem Gefühl tiefster Zufriedenheit. Und auch im Badezimmer sind die Möglichkeiten, selbst Hand zu legen, im ersten Moment zahlreich. Allerdings sollte sich im Badezimmer nur an Wasser und Strom heranwagen, wer sich auch tatsächlich auskennt. Alle anderen legen die Installation der Toilette oder der Stromanschlüsse vertrauensvoll in die Hände professioneller Installationsfachbetriebe.