Professionelle Fensterreinigung: Löst die Drohne den Gebäudereiniger ab?

Professionelle Fensterreinigung: Löst die Drohne den Gebäudereiniger ab?

Was vielen aus Science-Fiction Romanen und Filmen bekannt ist, hat sich schon lange als Realität manifestiert. Drohnen sind keine Neuheit, auch wenn sie noch nicht unser Alltagsbild bestimmen. Doch wie weit können diese Maschinen gehen und wie nützlich können sie zum Beispiel für die Gebäudereinigung sein? Werfen Sie einen Blick in die revolutionären Möglichkeiten der modernen Technik.

Tatsächlich hat der Thüringer Mathematiker Marcus Fritzsche eine Drohne kreiert, die Fenster putzen kann, und das auch an schwer zugänglichen Stellen. Diese Spezialanfertigung ist mit Wasser und Putzmittel bewaffnet für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten vorgesehen. Dafür muss sie natürlich auch einiges an Traglast aushalten, Wind und Wetter widerstehen, sowie genügend Anpressdruck an die Scheibe bringen, um ihren Nutzen überhaupt zu erfüllen.

Die speziellen Teile dafür wurden extra mit einem 3D-Drucker angefertigt – so entstand der Drohnen-Prototyp. Ob das allgemeine Straßenbild bald von Putzrobotern gesäumt sein wird, steht natürlich noch nicht fest, allerdings ist der Nutzen solch einer Konstruktion keine Frage.

Fensterreinigung aus Sicht des Gebäudereinigers

Was ein Gebäudereiniger leisten muss, wird nämlich gerne unterschätzt – denn eine saubere Glasfassade ist nicht nur für seriöse Unternehmen ihr Aushängeschild. Dabei bewegen sich die Arbeiter in luftigen Höhen, die auch bei guter Ausrüstung und Sicherung immer ein Risiko darstellen.

Um das Glas vor Korrosion und Verwitterung zu schützen, ist eine regelmäßige, effektive Pflege notwendig. Je nach Verschmutzungsgrad und Umwelteinflüssen sollte diese ungefähr alle 6 bis 8 Wochen erfolgen. Neben den richtigen Reinigungsmitteln, muss penibel auf die Vermeidung von spitzen, metallischen Gegenständen geachtet werden.

Gebäudereinigung revolutioniert?

Wird die Gebäudereinigung bald revolutioniert?

Wichtig bei der professionellen Reinigung ist auch die Berücksichtigung der Umwelt – das Ergebnis sollte frei von Staub, Schlieren und Wasserflecken sein. Keine leichte Aufgabe.

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Drohnen können in Zukunft weiter mehr als „nur“ putzen

Eine Drohne könnte diesen gefährlichen Job beispielsweise übernehmen – dass dadurch natürlich auch Arbeitsplätze verloren gingen, ist klar. Allerdings bieten die fliegenden Roboter auch einiges an Potenzial, wie die sogenannten „Worker Bee“-Drohnen, die neben Fensterputzern auch Maler mimen können.

Anstatt klappriger Gerüste, fliegen die flexiblen Roboter nach oben, verbunden mit einer Basisstation am Boden. Ihre Funktion ist mehr die von Schützern – Menschen müssten sich nicht mehr mit mühseligen und wackeligen Konstruktionen herumplagen, um Hauswände und riesige Fassaden in Schuss zu bringen.

Im Moment schaffen es die Drohnen, in einer Höhe von drei Stockwerken zu arbeiten, also im Einsatzbereich von Einfamilienhäusern. Entwickler sagen aber noch weitaus mehr Bereiche voraus, in denen die Hilfe von Drohnen denkbar wäre – und zwar überall dort, wo Menschen unnötigen Gesundheitsschäden und Unfallsituationen ausgesetzt sind. Dann wäre Schluss mit Problemen durch Abbeizmittel, Pestizide oder Enteisungschemikalien und auch mit vielen weiteren Gefahren.

Eine schöne Idee ist auch ihr Beitrag zur Kunst – luftigste Höhen könnten risikofrei mit unterschiedlichsten Kreationen versehen werden. Wo auch immer die Drohnen ihren Einsatz finden werden – Sie dürfen auf einige Entwicklungen gespannt sein.